Fast 600 Laurentiusbrote gesegnet

Jedes Jahr zum Gedenktag des Heiligen Laurentius, am 10. August, verteilt die Sozialstation St. Laurentius ein Laurentiusbrot an Ihre Patienten und die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Am Mittwoch, den 12. August, war es wieder so weit. Dekan Dr. Andreas Krefft war eigens in die Sozialstation gekommen, um in der Laurentiusstube knapp 600 Brote zu weihen.

Der Heilige Laurentius war Erzdiakon von Papst Sixtus in Rom. Am 10. August 258 wurde Laurentius vom römischen Kaiser Valerian zum Tode verurteilt und hingerichtet. Zuvor hatte er das Vermögen der Kirche unter den Armen und Bedürftigen der Stadt Rom verteilt. Er erklärte dem Kaiser, dass die Armen der Reichtum der Kirche seien. An diesem Beispiel dürfen wir uns heute orientieren. Und immer wieder neue Schritte wagen, um unser Umfeld und die Gemeinden menschenfreundlicher zu machen. Die Verantwortlichen dieser Laurentiusbrotaktion machen uns das vor.

Wenn wir das Brot miteinander teilen, dann teilen wir damit ein Stück Alltag, was uns Kraft gibt, was uns fordert und anfragt, tägliches Brot, das uns leben lässt.

Danach wurden die extra frisch gebackenen Brote an die Mitarbeitenden und Patienten verteilt.

FOTO: Knapp 600 Laurentiusbrote wurden in der Sozialstation St. Laurentius von Dekan Dr. Andreas Krefft (in der Mitte), im Beisein von Mitarbeiter/innen – des Pflegedienstleiters Alexej Weber (2. v. links) und der stellvertretende Pflegedienstleiterin Yvonne Vorndran (links neben Dekan), gesegnet.

Fotos:  Vorndran Yvonne